Social Business Consulting

Social Business
In den Consulting-Gesprächen mit unseren Kunden fallen regelmäßig Begriffe wie: Web 2.0, Wikis, Social Business, internes Facebook oder Enterprise 2.0. Bei einer rein wissenschaftlichen Herangehensweise würden wir diese zunächst fein säuberlich definieren. In der Praxis hat sich aber herausgestellt, dass unsere Kunden zwar unterschiedliche Begrifflichkeiten nutzen, aber im Grunde  doch Lösungen für die selben Probleme suchen:

 

  • Riesige Datenmengen verschwinden in abgegrenzten Datensilos und tragen nicht mehr zur Wertschöpfung bei.
  • Über die interne Suche werden relevante Daten nicht gefunden. Für den Einzelnen relevante Informationen gehen in der Masse unter (Information).
  • Einige wenige Redakteure hinterlegen vermeintlich relevante Informationen im Intranet. Diese sind oft statisch, veraltert, ein fehlender Rückkanal verhindert die Entstehung von Wissen. MitarbeiterInnen empfinden das Intranet für ihre tägliche Arbeit als nicht hilfreich (Kommunikation).
  • Fachwissen verlässt mit den MitarbeiternInnen das Unternehmen und steht für den Wertschöpfungsprozess ebenfalls nicht mehr zur Verfügung (Wissensmanagement).
  • MitarbeiterInnen  hinterfragen zunehmend den Sinn ihrer Tätigkeit und den des Unternehmens und möchten sich stärker einbezogen fühlen (Transparenz).
  • Immer wieder wird an verschiedenen Ecken im Unternehmen an gleichen Aufgaben und Lösungen gearbeitet, ohne das die Teams voneinander wissen.
  • Experten außerhalb der Fachabteilungen sitzen versteckt im Unternehmen und  werden nicht gefunden. “Frischer Wind”  und “andere Blickwinkel” können nicht für innovative Projekte genutzt werden (Ideen- und Innovationsmanagement).
  • Bei hierarchieorientierter Kommunikation kommt das “Teekesselchen-Prinzip” zum tragen. Relevante Informationen gelangen nicht zum Entscheider.
  • MitarbeiterInnen sollen intensiver zusammen arbeiten.  Oft abteilungs- und standortübergreifend aber es fehlen die geeigneten technischen Möglichkeiten (Kollaboration).
  • Durch die zunehmende übergreifende Zusammenarbeit und damit verbundene Reisetätigkeit steigt der Wunsch nach einem mobilen Zugriff auf die relevanten Unternehmensdaten.
Finden Sie sich hier wieder?
In den vergangenen Jahren wurden Social Business Projekte sehr oft von den IT-Abteilungen initiiert.  Heute sind es zunehmend Vorstände und Geschäftsführer. Aus unserer Sicht eine gute Entwicklung, denn bei Social Business geht es nicht ausschließlich darum, eine benutzerfreundliche IT-Plattform zur Verfügung zu stellen. Vielmehr sind neue Informations- und Kommunikationsverhalten zu fördern. “Wissen ist Macht” war lange Jahre ein gelebtes Paradigma. Manifestiert durch einen streng hierarchischen Führungsstil.  Kommunikation und Information erfolgte nur nach strengen Richtlinien. Mehr oder weniger stark ausgeprägt findet sich dieses Verhalten auch heute noch in den Unternehmen.
Die Einführung einer Social Business Plattform ändert daran zunächst erstmal nichts. Vielmehr ist es absolut notwendig, diese durch einen gezielten Veränderungsprozess (Cultural Change) kommunikativ zu begleiten.  Die MitarbeiterInnen werden Social Business nur nutzen, wenn ihre Führungskräfte ihnen die sinnvolle Nutzung vorleben und sie einen konkreten Nutzen für ihre tägliche Arbeit erleben können.  Es darf auch keineswegs unterstellt werden, dass MitarbeiterInnen, die Facebook & Co. privat nutzen auch bereit sind eine solche Plattform für ihre Arbeit einzusetzen. Hier besteht ein völlig anderer Kontext. Sowohl bei Führungskräften als auch bei Mitarbeitern gilt es Überzeugungsarbeit zu leisten. Und dies sind nicht die einzige Stakeholder, bei denen Widerstände bestehen können. So sind bei der Einführung eines solchen Systems immer die Anforderungen und das Mitbestimmungsrecht der Unternehmensdatenschützer sowie der Betriebsräte zu beachten.
Wir sind in der Branche sehr gut vernetzt.  Tauschen uns regelmäßig auf Projektleiterebene mit anderen Unternehmen aus und lernen dabei von Best-Practice-Ansätzen. Auch kenne wir die Entwicklungsroadmap der führenden Social Software Anbieter. Sei es Communardo, Confluence, IBM, Jive, Just Software, Microsoft, Salesforce,  SAP, ….
Welche Lösungen suchen Sie? Sprechen Sie uns an. Gerne vereinbaren wir ein Erstgespräch zur Orientierung.
Grafik: © Sergey Nivens – Fotolia.com